Auch Geräte mit beschädigtem Display, leerem Akku oder aktivierter Gerätesperre können sensible Daten enthalten. Deshalb muss vor der Entsorgung geklärt sein, ob eine überprüfbare Löschung möglich ist oder die physische Vernichtung erforderlich wird.
Rückläufe strukturieren
Geräte aus Austausch, Rollout, Leasing oder Mitarbeiterwechsel werden geordnet übernommen.
Identitäten trennen
MDM, Benutzerkonten, eSIM und Gerätebindungen werden organisatorisch berücksichtigt.
Speicher sicher behandeln
Löschung oder Vernichtung richtet sich nach Funktion, Speichertyp und Schutzbedarf.
Geeignet für einzelne Geräte und große Flotten
Smartphone-Bestände können zentral oder über mehrere Standorte hinweg abgewickelt werden.
Dienst-Smartphones und Firmenhandys
iOS- und Android-Geräte
Defekte, gesperrte oder nicht mehr startfähige Geräte
Das Verfahren wird vor der Übergabe festgelegt und kann je nach Gerätezustand variieren.
1. Inventar
Mengen, Modelle, Standorte und Erfassungsbedarf klären.
2. Vorbereitung
Konten, MDM, SIM/eSIM und Zugriffsrechte organisatorisch prüfen.
3. Übergabe
Geräte kontrolliert übernehmen und transportsicher bündeln.
4. Datenbehandlung
Nachweisbare Löschung oder physische Vernichtung durchführen.
5. Gerätebearbeitung
Speicher und übrige Komponenten gemäß Auftrag trennen.
6. Abschluss
Erfassungs- und Behandlungsnachweise bereitstellen.
Das richtige Verfahren für fest verbauten Speicher
Bei Smartphones lässt sich der Flash-Speicher häufig nicht zerstörungsfrei ausbauen. Bei hohen Schutzanforderungen kann deshalb die Vernichtung des Geräts oder einer Speicherbaugruppe erforderlich sein.
Löschung
Nur bei funktionsfähigem, zugänglichem Gerät und geeignetem Verfahren.
Physische Vernichtung
Für defekte, gesperrte oder besonders sensible Gerätebestände.
Seriennummern
Eine gerätebezogene Erfassung kann vereinbart werden.